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Susi - meine Story ...


Das Licht der Welt erblickte ich Ende November 1984 in Südafrika. Mein erster Besitzer wollte mich als lästiges Wesen einfach "entsorgen." Doch mein Frauchen rettete mich vor dem sicheren Tod.

In mühsamer und liebevoller Kleinarbeit peppelte mich Frauchen wieder auf. Mein ganzer Körper war voller Flöhe, die sich teilweise bis zur Hälfte des Flohkörpers in meine Haut reingefressen hatten. Frauchen befreite mich davon und schenkte mir ein wundervolles und langes Leben - Danke dafür.

1985 musste mein Frauchen aus politischen Gründen meine wunderschöne Heimat verlassen. Allein der Rückflug nach Deutschland in einer Boing 747 (Jumbo-Jet), war ein eindrucksvolles Erlebnis. Meine damalige Rottweilerfreundin WIEDU musste leider im Gepäckraum in einer Box mitfliegen. Ich dagegen, als kleines Hündchen, durfte den Flug in der Kabine geniessen. Zwischendurch ein Leckerchen und Streicheleinheiten. Das Leben kann so schön sein.

1987 war wieder ein Glücksjahr für mich. Frauchen lernte Herrchen kennen. Anfangs hatten wir zwei ein etwas "gespanntes" Verhältnis, schließlich war es doch "mein Frauchen" und das wollte ich nicht teilen. Mit der Zeit fand ich Herrchen aber ganz, ganz lieb und von da an waren wir die dicksten Freunde. Kann es ein Tier besser treffen?

Weitere Stationen in Deutschland waren Heiligenhaus, Hilden (NRW) und dann mein geliebtes Reesdorf (Brandenburg). Natur pur und Schnüffelparadiese ohne Ende. Danach ging es 2001 ins Hohenloher Land. Hier verbrachte ich die letzten beiden schönen Jahre. Aber ich muss Euch sagen, egal wo ich war, Hauptsache Frauchen und Herrchen waren bei mir. Ich war Tag und Nacht überall dabei. Keine Reise, kein Ausflug fanden ohne mich statt. Ich war ein richtiger Globetrotter-Hund.

Na ja - am 23. August 2002 - nach fast 18 Jahren, hatte ich eine sehr schwere Aufgabe für mein Frauchen und Herrchen. Mein Körper konnte nicht mehr so wie er wollte - sie mussten mich einschläfern lassen. Gerade als ich die Spritze bekam, leuteten die Kirchenglocken und ich schwebte mit "Geleit" in den Tierhimmel.Auf jeden Fall eine gute Tat. Nichts ist schlimmer als vor Schmerzen qualvoll sterben zu müssen. Warum man das manchmal den Menschen antut, werde ich nie verstehen. Das hat kein Lebenwesen verdient.

Lieber Besucher, liebe Besucherin, vielen Dank für's Lesen meiner Lebensgeschichte. Eure Susi

Das sind wir "Südafrikaner" in jungen Jahren. Meine beste Freundin WieDu und natürlich ich, in der Hand von meinem Frauchen.






Autor: B. Jaskowsky       http://www.jaskowsky.de/





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