Im Regenwald von Nordruanda, vereinzelt auch in Westuganda, gelingt es alten Silberrücken Pauschaltouristen zu entzücken. Gorillas nähren sich meist pflanzlich und nehmen höchstens zweitinstanzlich ein Quantum Proteintermiten nach mühevollen Stocher-Riten. Man sieht, der Vetter ist recht friedlich, wenngleich nicht ausgesprochen niedlich. Als Hausgenossen sind Chinchillas verträglicher als Berggorillas. Text und Illustration: Ingo Baumgartner rosmaringo@aon.at
Kategorienarchiv: Gedichte sonstige Fauna
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Wo lebt er denn?
Es gibt ihn nicht in Wanne-Eickel, er fehlt in Graz und Eisenstadt. Die Donau fürchtet er, weil heikel, des Niles Blau ist ihm zu matt. Es ist für dich und mich kaum fassbar, er meidet streng auch Madagaskar. Du siehst ihn nicht in Yorkens Minster, in Salzburg und in Budapest. Egal, ob’s hell ist oder …
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Nager ohne Nagezahn
Ein Marder ist kein Nagetier, nicht eng verwandt mit Maus und Biber. In Autonähe, denk ich mir, erscheint das Rattenvolk viel lieber. Der Wieselvetter hat ein Kabel zum Fressen gern, benagt es auch, durchtrennt – wie eine Schnur zum Nabel – Verteilerkabel, Heizungsschlauch. Die Wut des Autofahrers glüht. Doch Marder würden es nicht schätzen, wie …
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Nasenaffe
Hat wer ´ne Gurke im Gesicht, die ihm als Nase dienlich ist, gewinnt er Schönheitspreise nicht auch wenn man deren Länge mißt! Doch nur die Männchen haben sie, was eine alte These stützt, daß so ein Sprichwort wirklich nie dem Ansehen der Männer nützt. Ein Wunder, die Primatenart konnt´ s wissenschaftlich schaffen, daß man charmant …
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Wenig Substanz
Ich bin die Kröte Christian, mein Hautkleid gleicht der Rinde des Eichenbaumes, dann und wann besuche ich Gerlinde. Gerlinde, eine gute Maid, erhört mein innig Flehen. Sie bügelt mir mein Warzenkleid, dann darf ich wieder gehen. Den Versen fehlt es an Substanz, ich bin mir ziemlich sicher. Jedoch bei meinem Bruder Franz bewirken sie Gekicher. …
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