Alarm im Reitstall

Hengst ASTOR, bestes Pferd im Stall
verschwand. Man sucht ihn überall.
Vielleicht hat ihn ein Dieb entführt,
wertvoll der Hengst, er war gekürt!

Man rätselt: hat jemand vergessen
die Boxentür zu schließen – oder wie ist es gewesen?
Man sucht nach ihm auf jeder Weide.
Hoffentlich tut keiner ihm etwas zu Leide!

Hengst Astor wiehert vor sich hin,
nach Stuten richtet sich sein Sinn.
Es hat der „Fake“ zur Samenspende
für ihn nun hoffentlich ein Ende.

Er wird gesichtet- und man treibt ihn
zum Stacheldraht bewehrten Zaun hin.
Er galoppiert, er springt … ohjeh
ein Schmerz, das tut verdammt ihm weh!

Im scharfen Draht verfängt sein „Stolz“,
der Zaun bestand nicht nur aus Holz!
Seitdem, und das ist nicht zum Lachen
ist seine Box bei den Wallachen.

Zu stürmisch war sein Liebesdrang
gestoppt dadurch was im Zaune hang!
Zur Warnung all den „tollen Hengsten“
Enthaltsamkeit hält doch am längsten!

Foto: (c) A.S. / pixelio.de




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © A.S. / www.pixelio.de

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1 Kommentar

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 13. März 2019 at 08:08
    • Antworten

    Amüsant, tragisch und aus dem Leben gegriffen – ein „Hauspoet-Klassiker“ eben ! Dieses schöne Gedicht ist mir doch fast entgangen, da ich eine Woche in Essen war.

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