Neues im neuen Jahr

Das Jahr ist noch ganz jung an Tagen
und längst bekannte Alltagsplagen
haben uns wieder eingespannt.
Feiertagsträume sind verbannt.

Vielleicht hilft es, abseits der Bahnen,
spontane Pausen einzuplanen,
im Wald die Ruhe zu genießen,
aktiv zu sein auf Wanderfüßen.

Plötzlich ein Rascheln in den Farnen,
ein lauter Ruf scheint dann zu warnen,
ein „Rätschen“, wie man es benennt,
wenn man den EICHELHÄHER kennt.

Der Rabenvogel, bunt und schön,
noch nie hab´ ich ihn hier geseh´n:
Die Flügelfedern schwarz-weiß-blau,
die Bugfedern braun-rosa-grau.

Eicheln liebt er in großer Menge,
bewacht sein Waldgebiet mit Strenge,
kann fremde Stimmen imitieren
und mit Geräuschen irritieren.

Am Morgen ich noch nicht erdachte,
dass ich den Vogel nun betrachte.
Die unverhoffte Überraschung
gibt meinen Schritten neuen Schwung.

 

Foto: © Margrit Baumgärtner




Autor: Margrit Baumgärtner

margritbaumgaertner@web.de


Fotograf/Künstler: © Margrit Baumgärtner / privat

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2 Kommentare

  1. Ich wohne ja jetzt wieder in Waldnähe und war ganz erstaunt, dass rund wir ums Haus Eichelhäher haben. In der Eiche an der Bushaltestelle finden anscheinend deren Familientreffen statt. 😉 Dafür sehe ich jetzt keine Eichhörnchen mehr. Die tobten hinter dem „alten“ Haus durch die Birken.

    1. Obwohl wir oft Spaziergänge im Wald machen, hatten wir zuvor noch nie einen Eichelhäher gesehen.

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