Gegen Stierkampf

Man feiert ihn, indem man ihn zu Tode foltert.
Sein Leiden, heißt es, sei edle Kultur.
„Wir achten Traditionen“, wird gepoltert
und ohne Empathie bleibt man nur stur.

Der rituelle Tod des starken, schwarzen Stieres
findet kein Ende — bis in unsere Zeit.
Sinnloses Quälen eines stets wehrlosen Tieres,
dummes Gehabe führt zu unsäglichem Leid.

In anderen Arenen starben einst Gladiatoren,
nun werden Pferde aufgeschlitzt und „umgerammt“.
Ihr Leiden ist versteckt und unverfroren,
Torturen ungeseh´n und unbenannt.

Das Überwinden dieser alten Traditionen,
die unmenschlich und unerträglich sind,
gehört gefordert, wiederholt beschworen:
MEIDET DEN STIERKAMPF, Mann und Frau und Kind !

Foto: (c) Luisa Drehsen / pixelio.de




Autor: Margrit Baumgärtner

margritbaumgaertner@web.de


Fotograf/Künstler: © Luisa Drehsen / www.pixelio.de

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