Ein Falter schaukelt im Wind

Genügt’s ihm nicht, dem Luftikus,
sein Bunt im Flatterflug zu zeigen,
erstrahlend von der Sonne Kuss
sich in den Blütenkelch zu neigen?
Genügt’s ihm nicht, dem Schmetterling,
dem Elfenkind, dem Windhauchding,
ganz einfach wunderschön zu sein.

Vor mir sitzt einer, der sagt nein,
er lässt die Sommerluft ihn wehen,
ihn wiegen auf dem Blumenstern,
lässt seine Anmut doppelt sehen,
bescheidnes Ruhen liegt ihm fern.
Die Schwingen klappt der Harlekin
bald auf, bald zu – ich liebe ihn.

Foto: © Ingo Baumgartner

Foto: © Ingo Baumgartner



Text und Illustration: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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4 Kommentare

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    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 11. Juni 2014 at 09:39
    • Antworten

    Die Ingo-Verse zieh´n dahin
    so prachtvoll wie ein Harlekin !

      • Rosmaringo
      • Ingo Baumgartner on 11. Juni 2014 at 12:18
      • Antworten

      Danke, Margrit, die flaternden Edelsteine sind immer wieder ein Grund, sie zu bereimen.:)LG Ingo

  1. da ist der wieder: Ingo mit seiner ganzen Sprachpotenz!

      • Rosmaringo
      • Ingo Baumgartner on 11. Juni 2014 at 12:20
      • Antworten

      Hans, ich denke, dir werden die Gaukler ebenso Gedanken zum Bedichten hervorlocken. 🙂 Danke dir. LG Ingo

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