So bitte nicht!

Wie viele, reist ein Suppenhuhn
per Flugzeug hin nach Kamerun *.
Ganz unbefedert, einfach n a c k t
und tiefgekühlt fest eingepackt.
Nun fragt man was in Kamerun
ein Suppenhuhn hat dort zu tun?
Daß so ein Huhn sich sowas traut,
zumal es mehrfach aufgetaut,
nicht zum Verzehr im Euroland
hygienisch streng, wie ´s dort bekannt.
Verfalldatum längst überschritten
wird es vermarktet und zerschnitten.
Man spürt den Unmut dort der Bauern,
die den Verlust von Existenz betrauern.
Die Hühnerzüchter und der Handel
verhindern aber einen Wandel!

* Kamerun steht für afrikanische Märkte.




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Jürgen Oberguggenberger / www.pixelio.de

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2 Kommentare

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 2. Juni 2014 at 10:36
    • Antworten

    Hans, du findest wieder die richtigen Worte für einen Skandal in „Euroland“!

  1. das ist wieder einmal einmalig, Gruß Uschi.

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