Replik

auf den Beitrag Auerhahnhormon

Wer kennt die Völker, nennt die Namen*,
die hormongestuert zu sich kamen?
Der Eselhengst deckt eine Stute
halb aus der Art, tut es der Gute.
Ein Dackel treibt’s mit Pudeldame,
die Welpen kurzbeinig, die Armen!
Hormone hin, Hormone her
spielt keine Rolle – wär ´s nicht schwer,
die Erbenlast vorauszusehen –
Natur ist blind, laßt sie geschehen!

* Schiller (Kraniche des Ibykus)

Foto: © Dieter Schütz / pixelio.de

Foto: © Dieter Schütz / pixelio.de




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Dieter Schütz / www.pixelio.de

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1 Kommentar

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 21. Mai 2014 at 12:44
    • Antworten

    Ganz so blind ist die Natur nicht, denn im Zweifelsfall wird das „Hormonprodukt“ (der Fötus) vorzeitig abgestoßen. Nur lebensfähige Wesen bekommen eine Chance.

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