Federn im Sturm

Wir hatten Mai schon im April,
bekanntlich macht der, was er will.
Doch ist der Mai nun ohne Kraft,
bewölkt, verregnet, wechselhaft.

Auf dem Balkon schimpfen die Spatzen,
die Schnäbel picken Vogelfratzen
in Pfützen und im Gartenteich.
Die Frühlingswiese ist ganz weich.

Das Federkleid der kleinen Meise
trieft gar in jämmerlicher Weise.
Laut klagend auch ein Taubenpaar,
es frösteln Mensch und Vogelschar.

Foto: © uschi dreiucker / pixelio.de

Foto: © uschi dreiucker / pixelio.de




Autor: Margrit Baumgärtner

margritbaumgaertner@web.de


Fotograf/Künstler: © uschi dreiucker / www.pixelio.de

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4 Kommentare

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  1. So ist es, hast du gut beschrieben

  2. Ach so schlimm ist das doch gar nicht.
    Der Sommer nimmt nur Anlauf.
    Gruß Gerhard S.

      • Baumgaertner
      • Margrit Baumgärtner on 14. Mai 2014 at 10:39
      • Antworten

      Die Hoffnung habe ich auch….und es muss gar nicht so heiß werden, das vertrage ich nicht !

  3. hallo edith 🙂

    freut mich das du mein bild zu deinen versen genutzt hast. find es toll passend.

    nun lässt der mai aber schon wieder die sonne blitzen.

    lieben gruß

    uschi 🙂

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