Armutsbedingt

Ein armer Hund, der hatte gar
durch Räude nur noch wenig Haar
auch in den Kiefern wenig Zähne,
unterernährt … und ich erwähne,
daß sich kein Tierarzt um kümmert,
weshalb sein Zustand sich verschlimmert.

Der arme Hund trifft ´nen Afghanen,
sehr hochmütig der, man kann ´s erahnen.
Mit einem Chip in seinem Ohr,
damit sein Herr ihn nicht verlor

und sprach: “ Du alte stinkige Töle
verkrieche dich in deine Höhle,
du willst dich hier doch nicht verstecken,
um vor meiner Türe zu verrecken?“

Ach armer Hund du bleibst und bist
nicht gern gesehen. Weil das so ist,
vermeid´ des Reichtums Arroganz,
zieh voller Demut ein den S c h w a n z.

Fazit: Ein armer Hund in dieser Welt
versteckt sich, daß er nicht auffällt!

Illustration: rechtefrei

Illustration: rechtefrei




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Unbekannt / CD mit rechtefreien Bildern

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1 Kommentar

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 9. Mai 2014 at 09:47
    • Antworten

    Ähnlichkeiten mit Menschen sind natürlich wieder nicht ausgeschlossen…..tolles Gedicht, Hans!

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