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Corinna Wieja (Text), Sabine Straub (Illustrationen): Teo Dorant und die Pups-Po-Saune, (Kinder 5 – 7 Jahre)

Corinna Wieja (Text), Sabine Straub (Illustrationen): Teo Dorant und die Pups-Po-Saune, Freiburg im Breisgau 2014, KERLE-Verlag Herder GmbH, ISBN 978-3-451-71203-6, Hardcover, 60 Seiten, mit farbigen Illustrationen, Format: 21,6 x 15,6 x 1,2 cm, EUR 7,99 (D), EUR 8,20 (A).

Abbildung: © Kerle-Verlag

Stinktier Teo Dorant und seine Freunde aus dem Grüne-Bäume-Wald freuen sich schon tierisch auf den bevorstehenden Musikwettbewerb. Sie üben fleißig: Teo auf der Posaune, Johannis Bär auf der Mundharmonika und Rhabarbera Biber auf der Trompete. Karlotte Kaninchen trommelt eifrig und Schnella Schnecke bläst gekonnt das Schneckenhorn. Jeder ist wild darauf, den Glockenblumenpokal voller Preiselbeeren zu gewinnen, den König Derius, der majestätische Hirsch, dem besten Musiker des Waldes überreichen wird.

Doch am Vorabend des Wettbewerbs machen sie Tiere eine schreckliche Entdeckung: Sämtliche Musikinstrumente sind verschwunden! Geklaut! Ob das die schrecklichen Gespenstermonster waren, die man schon seit ein paar Nächten im Wald rumoren hört? Niemand mag so recht deren Verfolgung aufnehmen. Also bleibt diese Aufgabe an Teo und deinem Waschbär-Kumpel Johannis Bär hängen. Die waren schon beim letzten Abenteuer so tapfer (Band 1: TEO DORANT UND DER STINKEWETTBEWERB), also haben sie den Helden-Job jetzt an der Backe. Sie schnappen sich eine Glühwürmchenlaterne und machen sich mitten in der Nacht auf die Pfoten. Diesen pupspopeligen Gespenstern werden sie es schon zeigen!

Im Wald treffen sie allerdings nur auf ein ein paar weitere Musikanten. Von den Gespenstermonstern und den Instrumenten ist weit und breit nichts zu sehen! Was wird denn nun aus dem Wiesenmusikfest und dem großen Wettbewerb, auf den sich alle so gefreut haben?

Als nach der Hauptprobe am nächsten Morgen weitere Instrumente verschwinden, will der König den Wettbewerb schon ausfallen lassen. Aber der Stinktier Teo hat eine geniale Idee: Sie können doch auch ohne die Instrumente Musik machen! Seine Posaune ist zwar weg, aber seine „Po-Saune“ ist noch da. „Ich kann euch das gleich das 10-Kleine-Stinkepupse-Lied pupsen, wenn ihr wollt“, schlägt er vor. (Seite 45)

Kann Teos Einfall das Musikfest retten? Und tauchen die gestohlenen Musikinstrumente wieder auf? Stecken wirklich die Gespenstermonster hinter dem Diebstahl – oder hat da jemand ganz anderes die Tatzen drin?

Wie man hört, wurde der vorliegende Band von jungen Teo-Fans bereits sehnsüchtig erwartet. Kein Wunder! Welches Kind in dieser Altersgruppe begeistert sich nicht für Stink- und Pups-Themen? Und darin ist Teo nun wirklich der absolute Meister! Außerdem hat er stets verrückte Einfälle und erfindet die witzigsten Wörter.

Dieses Buch schreit geradezu danach, laut (vor-)gelesen zu werden. Ein bisschen üben wird man aber schon müssen, um die Texte fehlerfrei über Lippen zu bekommen: „Und Schnarchibald schlägt Steine aufeinander und rapühderüht, rapitschepüht und schnarschnorcheliert dazu.“ (Seite 47)

Sabine Straubs lustige und detailreiche Illustrationen geben genau das wieder, was Autorin Corinna Wieja mit viel Wortwitz erzählt: die Geschichte grundverschiedener Freunde, die zusammenhalten und viel Spaß miteinander haben, auch wenn nicht immer alles nach Plan geht.

Die Autorin
Corinna Wieja, ist staatlich geprüfte Übersetzerin für Englisch und hat mit dem Schreiben von Kinderbüchern ihre Lieblingsbeschäftigung zum Beruf gemacht. Die härtesten Kritiker ihrer Geschichten sind ihre beiden Kinder.

Die Illustratorin
Sabine Straub, geb. 1966 in Fürth, wuchs in Hamburg und Düsseldorf auf. Sie studierte an der Deutschen Kollegschule für Grafik und Design in Athen, wo sie auch heute noch als freiberufliche Illustratorin lebt.




Rezensent: Edith Nebel

EdithNebel@aol.com
http://www.boxmail.de


Foto Cover-Bild: © Edith Nebel

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