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Rotkehlchen

Rotkehlchen auf dem Zweige hupft,
wipp, wipp!
Hat sich ein Beerlein abgezupft,
knipp, knipp!
Lässt sich zum klaren Bach hernieder,
tunkt Schnäblein rein und hebt es wieder,
stipp, stipp, nipp, nipp!
Und schwingt sich wieder in den Flieder.

Es singt und piepst ganz allerliebst,
zipp, zipp, zipp, zipp, trill!
Sich eine Abendmelodie.
Steckt´s Köpfchen dann ins Federkleid
und schlummert bis zur Morgenzeit.

Foto: © Sabine Menge / pixelio.de




Autor: Wilhelm Busch (1832 – 1908)




Fotograf/Künstler: © Sabine Menge / www.pixelio.de

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4 Kommentare

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  1. Margrit Baumgärtner

    Ein rührendes Gedicht von Wilhelm Busch – ich kannte es noch nicht.

    1. edithtg
      edithtg

      Mir war es auch unbekannt. Ich hab’s in einer Sammlung von Frühlingsgedichten gefunden.

  2. Hans Witteborg

    immer wieder überraschend unser Wilhelm Busch. Ich liebe ihn!

  3. Ursula Geier

    Es ist richtig schön bei euch, man merkt der Frühling kommt mit Riesenschritten, Gruß an euch alle.

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