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Hauspoet

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Im gewalttätigen Amerika

Ein Kater – so zehn Kilogramm,
griff einen kleinen Jungen an.
Der Vater trat mit viel Verdruß
den Unbotmäßigen in den ANUS.

Das aber war nun gar nicht gut,
der Kater geriet so in Wut,
daß die Familie nahm reißaus
sperrte sich ein, den Kater aus!

Da saß man fest und zitterte
und einen Notruf twitterte:
Familiendrama – Geiselnahme,
ein Ungeheuer, Gott erbarme!

Des Dramas Ausgang war dann gut,
die Polizei faßte sich Mut
und endete unwürdig Spiel.
Angsthasen sind der Spötter Ziel!

Foto: © Stefan Reis / pixelio.de




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Stefan Reis / www.pixelio.de

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4 Kommentare

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  1. Edith Nebel

    Von dem Vorfall habe ich auch im Internet gelesen. Ich hoffe, sie haben den Kater dann anderweitig untergebracht, bei Leuten, denen er keine Angst einjagt und die mit ihm umgehen können. Wenn so ein 10-kg-Trumm das Randalieren anfängt, kann es schon ungemütlich werden.

    Unsere Katern sind z.T. ja auch solche Geräte (nicht fett, sondern groß gewachsene Maine Coons) und haben den halben Haushalt zerlegt, als das mobile Impfkommando anrückte: http://www.boxmail.de/2011/01/13/das-mobile-impfkommando/

  2. Hans Witteborg

    Frau Edith,Kampfkatzen (wie auf dem wundervollen Bild) sind des Halters Schicksal.
    Besser beim nächsten Impftermin das SEK verständigen!

  3. Edith Nebel

    Ich erwog im Ernst schon das Anlegen der Motorrad-Schutzkleidung: Goretex-Anzug, Stiefel, Handschuhe, Helm.

  4. Edith Nebel

    Den amerikanischen Randale-Kater haben sie jetzt ins Tierheim gebracht. Wenn die Familie ihn nicht wiederhaben will, wird er vermittelt. Wegen seiner „Gefährlichkeit“ inschläfern werden sie ihn zum Glück nicht.
    http://www.burlingtoncountytimes.com/news/good-news-lux-the-cat-in-no-danger/article_7800a91d-8073-5398-85f6-fe03dcaaf238.html

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