Unaufhaltsam

Schon quert ein Kiebitzschwarm die Felder,
der Wind streicht milder durch die Wälder
und steiler fällt der Strahl.
Die Krähe flattert aus der Buche,
im Sinn die Freude an der Suche
nach Buntem in dem grauen Kahl.

Ein Glöcklein mag sich nicht verstecken,
ja, Blumenschwestern will es wecken
mit zärtlichem Geläut.
Die Zeit der Winterdrohgebärden
ist nicht vorbei, doch neues Werden
fasst Mut und sputet sich ab heut.

Foto: (c) Ingo Baumgartner

Foto: (c) Ingo Baumgartner


Text und Illustration: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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4 Kommentare

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    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 10. März 2014 at 07:43
    • Antworten

    …Und wie es sich sputet: Es kommen schon die ersten Narzissen…“Glockenreines“ Gedicht !

      • Rosmaringo
      • Ingo Baumgartner on 10. März 2014 at 11:20
      • Antworten

      Danke Margrit! Mit meinen vielen Krankenhausaufenthalten in der letzten Zeit komme ich kaum noch zum Danken. LG Ingo

        • Baumgaertner
        • Margrit Baumgärtner on 10. März 2014 at 17:48
        • Antworten

        Das tut mir leid ! Gute Besserung !

  1. Ingo bringt es auf den Punkt.

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