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Hauspoet

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Puffotter

Spricht man von Bitis arietans,
klingt harmlos dies nach Opernsang,
niemand fürchtet sich, wird bang
doch harmlos ist sie nicht so ganz

die Puffotter – was für ein Name,
der auch p e r v e r s ein wenig klingt,
so mancher Spießer mit dem Ausdruck ringt
und sein Gesicht verbirgt im Schame.

Heißt sie, weil sie nachtaktiv
und plump sowohl als träge
sonst in der Versenkung läge
und den lieben Tag verschlief?

Die Viper gibt es Gott sei Dank
nur in der Afrika-Region
ihr Gift zersetzt dein Blut – und schon
bist du tot, zumindest übel krank.

Gibt ´s Parallelen hier zum P u f f ,
der dieser Schlange Namensvetter,
dann meide ihn, es bleibt als Retter
der alles überbrückend Suff!




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Paul Bruins Photography / http://www.gettyimages.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tiergeschichten.de/2014/03/07/puffotter/

2 Kommentare

  1. Margrit Baumgärtner

    Mit den „puffs“ (engl.) sind wohl die Zischgeräusche gemeint, die sie zur Warnung ausstößt.

    1. edithtg
      edithtg

      Ah, danke! Ich wollte schon nachsehen gehen, woher der Ausdruck tatsächlich kommt.

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