Tabakschwärmer

Tabakrauch in allen Räumen
bringt die Hausfrau oft zum Schäumen.
Deshalb ist mit Rauchgenuß
vielerorts auch nunmehr Schluß.

Denn im Schmog – so zwischendrin
gibt es stinkig Nikotin.
Das gibt nicht nur gelbe Zähne,
nein, eine Raupe nutzt mit Häme

diesen ekligen Gestank.
Kleinen Drüsen dient der Dank,
die mit Nikotingeruch
den Freßfeind hindern beim Versuch,
diese Raupe aufzufressen.
Nikotin verdirbt das Essen!

So geht aus dem Raupentier
der TABAKSCHWÄRMER dann herfür.
Auch wenn dies für den Raucher spricht:
ein Schmetterling wird dieser nicht!

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Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Shawn Hanrahan at the Texas A&M Collection in College Station, Texas / Diese Datei ist unter den Creative Commons-Lizenzen Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 generisch, 2.0 generisch und 1.0 generisch lizenziert. Dieses Werk darf von dir verbreitet werden – vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, neu zusammengestellt werden – abgewandelt und bearbeitet werden zu den folgenden Bedingungen: Namensnennung – Du musst den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen (aber nicht so, dass es so aussieht, als würde er dich oder deine Verwendung des Werks unterstützen).

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1 Kommentar

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 2. Januar 2014 at 09:29
    • Antworten

    Ein genialer Überlebenstrick dieses Falters – Tabak stinkt eben doch! Ein gutes, neues Jahr, Hans!

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