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Rosmaringo

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Tannenhäher beim Futterhaus

Muss kalt sein heut, der scheue Tannenhäher
schielt nach dem Futterhaus und wagt sich näher
heran ans Küchenfenster, sieht mich dort.
Der Hunger siegt und treibt die Urangst fort,
lässt Sommerfurcht vor Menschenvolk vergessen,
er fängt – so eingestimmt – gleich an zu fressen.
PS:
Ich freue mich, ein Lichtblick schlicht,
zwei Meisen sehen diesen nicht.




Autor: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


Fotograf/Künstler: © Sabine Menge / www.pixelio.de

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4 Kommentare

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  1. Hans Witteborg

    Freude über das Gedicht ist ganz uaf meiner Seite!
    Frohes Fest!

    1. Ingo Baumgartner

      Lieber Hans! Danke für deine vielen Kommentare in mbgelaufenen Jahr, ich darf Dir, wie allen hier bei den Tiergeschichten, ein frohes Fest und für 2014 vor allem Gesundheit wünschen. LG Ingo

  2. W.R.Guthmann

    Ich würde sagen, bei uns heißt er Eichelhäher, obwohl er auf bzw. in einer Tanne wohnt. Und so scheu ist er bei uns nicht. Er versteckt aber die Walnüsse massenweise an allen möglichen Stellen. Im Frühjahr kommen dann die Triebe für neue Nussbäume an das Licht des Tages. Wenn das Eichhörnchen und der Waschbär nicht schneller sind. Sie haben Silvester alle gut überstanden. MvG Wolf-Rüdiger

  3. Ingo Baumgartner

    Danke, Wolf-Rüdiger! Der Tannenhäher unterscheidet sich vom Eichelhäher durch die Färbung beträchtlich. In der Lebensweise ist er ihm aber sehr ähnlich. LG Ingo

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