Ein Geier

Wie aus dem Nirgendwo gerufen
erscheint er, rückt heran,
die Hülle eines Lebens zu bestatten.
Er tötet nicht,
vollendet nur Vollendung.
Er kennt den Tod
als Freund und treuen Weggefährten,
ist in den Tag verliebt
und trotzdem nähren ihn die ew’gen Nächte.
Der Mitwelt Argwohn
scheint verständlich,
doch ist sein Tun
voll missverstandner Würde.

ZweiGeier-klein


Text und Illustration: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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1 Kommentar

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 27. November 2013 at 09:27
    • Antworten

    Besser hätte man es nicht sagen können….der Geier ist im Naturkreislauf ein besonders wertvolles Tier.

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