Es war die Nachtigall und nicht die Assel

Frei nach Shakespeare

Die Assel hatte einen Traum,
sie saß – und zwar auf einem Baum –
war eine Nachtigall und sang
so ungefähr drei Stunden lang.

Es war die Zeit, als ebenda
auch Romeo und Julia
die Liebeslieder hörten und
vermeinten, es wär Lerchenmund.

Die Assel freute sich nun sehr,
denn dass sie eine Lerche wär,
erreichte einmal nur ihr Ohr,
nicht nachher und auch nie zuvor.

Thavit-klein




Autor: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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4 Kommentare

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    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 26. November 2013 at 08:47
    • Antworten

    Auch Menschen träumen dumme Sachen,
    nicht immer – so wie hier – zum Lachen !

      • Rosmaringo
      • Ingo Baumgartner on 27. November 2013 at 09:08
      • Antworten

      Margrit, ja, das hat der mensch mit der Assel gemein! Danke. 🙂 LG ingo

  1. Hin und wieder glaubt ’ne Assel
    das mit dem Gesangstalent.
    Und dann ham wir den Schlimmassel,
    weil sie damit zum Fernsehn rennt.

      • Rosmaringo
      • Ingo Baumgartner on 27. November 2013 at 09:10
      • Antworten

      Ja, gewisse Asseln haben einen Hang zur Selbstüberschätzung. 🙂 LG Ingo

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