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Hauspoet

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Geldfliege

Die Fliegen sind mal auf dem Mist,
dann wieder auf dem Butterbrot,
was für uns Menschen schädlich ist,
So schlag, wenn ich sie kriege, tot.

Doch Gott sei Dank zur Sonnenwende,
da sterben sie allmählich aus,
es geht mit ihnen dann zu Ende,
nur manche einzelne bleibt im Haus.

Man duldet sie nicht, weil sie schön,
sie ist als Geldfliege bekannt,
doch Geld hab´ ich noch nie gesehen,
drum hab´ ich sie „gemein“ genannt.

Die Gemeine Stubenfliege ist auch nicht geschützt,
halt für lästig sie und schädlich,
fang sie weg, weil sie nicht nützt.
Verdien´ mein Geld am liebsten redlich!

Deshalb habe ich auch keines,
Dichters Lohn ist der Applaus.
Fliegen, ähnliches Gemeines
schmeiß ich raus aus meinem Haus.




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Joujou / www.pixelio.de

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2 Kommentare

  1. Margrit Baumgärtner

    Bei Fliegen hört Tierliebe auf,
    da haut man doch sehr häufig – drauf !

  2. Edith Nebel

    Ich kannte den Spruch von der Geld- oder Brotfliege bisher nicht.

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