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Rosmaringo

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Muh, ein Internationalismus

Das feminine Rindvieh heißt
im deutschen Sprachraum lieblich Kuh
und diese äußert, wie du weißt,
sich – reizend auch – mit einem Muh.
Den inneren Zusammenhang
erkennt man deutlich schon am Klang.

Doch links und rechts vom Bosporus
sagt jeder Inek zu dem Tier.
So wackelt der genannte Schluss,
denn immer bleibt, so denk ich mir,
die Kuh beim Muh, bei Halsweh Mah,
in Innsbruck wie in Ankara.


Text und Illustration: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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5 Kommentare

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  1. Margrit Baumgärtner

    Nicht ohne Grund sprechen Kinder auch von der „Muh-Kuh“. Ich staune über Ingos Ideen !

  2. Hans Witteborg

    Ja, ja, der weitgereiste Ingo hat immer so tolle Ideen.

  3. Edith Nebel

    Wir haben vor Jahren mal bei wer-weiss-was.de aus Jux zusammengetragen, wie in verschiedenen Sprachen das „Miau“ der Katzen wiedergegeben wird. Da hören verschiedene Länder durchaus Verschiedenes.

    Wäre jetzt mal interessant zu wissen, ob die Kuh weltweit „Muh“ macht.

  4. Edith Nebel

    Aaaah! Da isses! Es hätte mich auch gewundert, wenn sich über dieses Thema noch nie einer Gedanken gemacht hätte! 😉

    http://www.kuh.at/Kuhltur/Muh-uebersetzt

  5. Edith Nebel

    Und da ist eine „Miau international“-Liste: http://de.wiktionary.org/wiki/miau

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