Mensch und Tier

Der Esel ist mein Haustierliebling,
der Fuchs auf freier Heimatflur.
Der Fuchs weil er so schlau und flink.
Der Esel weil ich auch so stur,

Es prägen so die Eigenheiten
der Tiere jene vom Betrachter,
dies wird er vehement bestreiten,
doch insgeheim – da lacht er!

So schreibt er denn als wie ein Muß
und innerer Verbundenheit
von Asina und Asinus*
von Reineke im Krähenstreit*.

Für mich wird Tierwelt zum Begreifen
wenn Worte Ausdruck ihr verleihen,
Verhalten Menschliches oft streifen
an dem wir uns unbändig freuen!

Wir sind nun einmal Wirbeltiere,
zwar die von ganz besonderer Art,
vernunftbegabt, wenn ich nicht irre,
was leider man vergessen hat.

* Siehe dazu meine entsprechenden Gedichte.




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Robert Babiak / www.pixelio.de

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1 Kommentar

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 4. Oktober 2013 at 08:05
    • Antworten

    Aus vollem Herzen stimme ich deinen Gedanken zu, Hans, besonders den letzten Zeilen und auch sehr der Zuneigung zu den Eseln. Man weiß aber inzwischen, dass die Esel nicht stur sind: Sie sind nur keine Fluchttiere wie die Pferde, welche bei Gefahr in eine explodierende Laufmaschine mutieren können (was ich selbst einmal beobachten konnte), sondern Esel fallen bei Bedrohung in eine Art Schock- oder Vorsichtsstarre und bleiben deswegen wie angewurzelt stehen. Damit ist ihr Verhalten für den Menschen weitaus ungefährlicher und berechenbarer! Inzwischen werden sie deswegen auch „wiederentdeckt“ für Kinderfreizeiten, Wanderungen MIT Esel oder auch im therapeutischen Bereich. Ihr natürliches Verhalten macht die Esel dafür gerade zum besseren Partner.

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