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Rosmaringo

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S. Freud und die Biber

Dritte Zähne mag ein Biber
nicht, der Nager mümmelt lieber,
fast verhungernd schon, an weichen
Algen in verschlammten Teichen.
Solche Scheu vor Zahnprothesen
ist – bei Freud schon nachzulesen –
hermeneutisch hergeleitet
Geiz, bei Bibern sehr verbreitet.




Autor: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


Fotograf/Künstler: © Unbekannt / CD mit rechtefreien Bildern

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4 Kommentare

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  1. Hans Witteborg

    Frage an Ingo: wahsen die Nagezähne nicht nach (subweise)oder reichen die Zahnstellungen ohne nachschärfen ein Leben lang? Aber wahrscheinlich prügeln sich Biber nicht und so behalten sie ihre Zähne (lach)
    Bei Haien weiß ich, daß ausgefallene Zähne nachwachsen. Deshalb ist der Mensch wohl eher ein kleiner Fisch.Natur aber auch!!

    1. Ingo Baumgartner

      Ja, sie wachsen nach, aber vor gänzliche Zahnausfall ist auch ein Biber nicht gefeit. 😀

  2. Edith Nebel

    Das mit dem Nachwachsen scheint zu stimmen. Ich hatte auch so eine vage Erinnerung daran, das mal gelesen/gelernt zu haben:
    http://www.zehn.de/die-biberzaehne-5595642-5

    Wenn so ein Zahn allerdings ganz ausfällt, glaube ich, bräuchte der Biber in der Tat einen Zahnersatz. Von null auf hundert werden ihm vermutlich keine neuen Zähne wachsen.

    1. Ingo Baumgartner

      Ja, alle Nagezähne wachsen nach, aber, wie gesagt, einmal wird auch ein Biber alt. 😀

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