Eintagsfliegenauszeit

Die Eintagsfliege ruht im Glauben,
sie hätte alle Zeit der Welt,
könnt eine Auszeit sich erlauben,
ganz wie und wann es ihr gefällt.

So legt sie in den Morgenstunden
die Eier ab am nahen Bach,
fliegt zur Erholung zwei, drei Runden,
besteigt ein Schilfrohr und denkt nach.

Es liegen Arbeit, Mühe, Streben,
so grübelt sie, nun hinter ihr.
Ab zwölf genießt sie so das Leben
und schließt es ab um etwa vier.




Autor: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


Fotograf/Künstler: © Angelina S........ / www.pixelio.de

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2 Kommentare

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 1. August 2013 at 09:12
    • Antworten

    Fast könnte man da neidisch werden….,
    geht es nicht ALLEN so auf Erden….?!

  1. das ist aber witzig…zwei Dichterseelen ein Gedanke, so als hätten wir uns abgesprochen!

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