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Baumgaertner

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Mach´ mich schön, Schnecke!

Glaubt man den Tricks verwirrter Damen,
darf gar nichts problematisch sein.
Wie sie auf die Idee wohl kamen:
Man hübscht sich auf mit Schneckenschleim!

In Tokio wird das verkauft,
man setzt drei Schnecken ins Gesicht.
Und wer sich nun die Haare rauft…,
Japanerinnen stört das nicht.

Sie zahlen 80 Euro pur
für glatten Teint und Zellenfraß.
Sie lieben jene Schneckenspur,
verlieren dabei jedes Maß.

Damen von Welt, erlaubt die Frage,
für welchen Blödsinn ihr noch zahlt?
Wie kann man Dummheit noch beklagen,
wenn ihr mit Schleimgesichtern prahlt!




Autor: Margrit Baumgärtner

margritbaumgaertner@web.de


Fotograf/Künstler: © Jakob Ehrhardt / www.pixelio.de

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4 Kommentare

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  1. Edith Nebel

    Ich habe gelesen, dass Schneckenschleim tatsächlich regenerative Eigenschaften haben soll. Mitarbeiter von Schneckenfarmen haben angeblich festgestellt, dass das Zeugs positive Wirkungen hat. Die Hände werden zart und Verletzungen heilen schnell, heißt es.

    Schon die alten Griechen sollen Schnecken für kosmetische Zwecke verwendet haben. Eine besondere Art der Naturkosmetik.

    Ob’s Einbildung ist oder ob da wirklich was drin ist, das sie Zellregeneration fördert, ist wohl noch ungeklärt.

  2. Hans Witteborg

    Die Margrit schreibt zu aller Schrecken
    von dem Kosmetikschleim der Schnecken!
    Wenn Frauen dieses tun müssen,
    dann ekelt es mich mit dem Küssen!

    Tolles Thema, tolles Gedicht!

    1. Margrit Baumgärtner

      Kann ich verstehen, Hans ! (Schmunzel)

  3. edithtg
    edithtg

    Ein Fall von selektiver Wahrnehmung? Auf einmal sehe ich überall Berichterstattung über die Schneckenkosmetik:

    http://www.texterella.de/mode-text.php/lifestyle/comments/dienstagsschnipsel_300713/

    http://www.theguardian.com/world/video/2013/jul/18/snail-slime-facials-japan-video

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