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Rosmaringo

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Der Schwan gleitet in die Nacht

Die Spiegelwolken pflügt ein Kahn,
zerschneidet letztes Abendrot.
Hinein in junge Ufernacht
treibt ohne Hast das weiße Boot.

Der Schwan genießt die späte Stunde,
er teilt den See nur mit dem Fischen.
Der Goldwurf letzter Sonnenstrahlen
scheint sich in seine Bahn zu mischen.

Vom Bootssteg aus verfolgt ein Mensch
des Schwanes Spiel mit Licht und Schein.
Er fühlt wie dieses Tier wohl fühlt
und kann so Teil der Stimmung sein.




Autor: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


Fotograf/Künstler: © NOBBY NORBERT HÖLLER / www.pixelio.de

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3 Kommentare

  1. Margrit Baumgärtner

    Schöööön…(auch das Bild)..!

  2. Hans Witteborg

    Ist fast schon wie bei Lohengrin!
    Man sieht den Schwan nach Bayreuth ziehn.
    Ich rat ihm ab. Bei der Moderne
    ersetzt man ihn durch U-Boot gerne!
    Auch wird man Öl ins Feuer gießen:
    den Wagner kann man nicht genießen.
    Wie gut, daß wir den Ingo haben
    an dessen Dichtung wir uns laben!

  3. Margrit Baumgärtner

    Ganz richtig, Hans, muss ich noch sagen,
    will mich auch nicht mit Bayreuth plagen,
    genieße Ingos Lyrik gern,
    fühl´ mich wie auf dem schönsten Stern !

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