Wie im wirklichen Leben

Die weise Eule dreht den Kopf
zu einem eifrigen Wiedehopf
der einen alten Kuhfladen
durchsucht nach leckeren, fetten Maden.

Er findet nichts, was ihm so mundet.
Die Eule dazu leis´ bekundet:
Wenn einer, sei er auch geschickt,
in anderer Leute Schiet rumpickt,
der findet nichts, was sehr erbaulich,
nur Reste, die einst unverdaulich!




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


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2 Kommentare

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 25. Juli 2013 at 06:29
    • Antworten

    Ich stehe eindeutig auf Seiten der Eule ! Kein „Schiet“, dieses Gedicht !

  1. Manch einer lebt recht gut davon, anderer Leute Schiet aufzuwühlen. Dafür gibt es ganz offensichtlich einen Markt.

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