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Baumgaertner

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Gute Führung

Oft ist es eine Wunschvorstellung:
Ein Pferd soll gut zu führen sein!
Der Reiter kennt sonst Schmerz und Prellung,
büßt er die Vormachtstellung ein.

Denn ist das Pferd korrekt erzogen,
darf es nicht drängeln oder zieh´n,
soll nicht den Menschen überholen,
nicht schneller geh´n oder gar flieh´n.

Der Mensch ist Leittier, geht voran,
das Pferd folgt ruhig seinem Schritt.
Schubst nicht die Frau, tritt nicht den Mann,
bei Richtungswechsel geht es mit.

Ist erst die Hierarchie geklärt,
zeigt Mensch gelassen Dominanz,
ist das Verhältnis ungestört,
dann glückt die Führung voll und ganz.

So führt man auch mal Tier und Tier,
ist eingerahmt, doch nicht bedroht.
Steigt deren Zahl sogar auf Vier,
gehört das Laufquintett belohnt.




Autor: Margrit Baumgärtner

margritbaumgaertner@web.de


Fotograf/Künstler: © Lily, 10 Jahre alt / privat

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2 Kommentare

  1. Hans Witteborg

    Margrit ist nicht nur eine Pferdeflüsterin, sie leitet auch den Pegasus gut an. Echte (Dicherter)-Führungsperson!

    1. Margrit Baumgärtner

      Vielen Dank, Hans! In diese Situation (nämlich VIER Pferde zu führen, 2 rechts, 2 links) bin ich erst vor kurzer Zeit gekommen: Das ist nur mit vorbildlich ausgebildeten Tieren möglich, sonst wird man schnell zum „zerquetschten Hamburger“! Ein Mädchen aus meiner Schul-Betreuungsgruppe hat mir dann dieses schöne Bild gemalt.

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