Sommerimpressionen

Cut-up während einer Schreibwerkstatt in Freiburg/Breisgau

Das Meer verliert den Zauber nie,
ich finde keine Antwort darauf,
immer wieder Meeresfaszination,
sanft laufen die Wellen den Strand hinauf, nicht fassbar,
das Fundament ist die Zeit,
Vergänglichkeit ist angesagt,
Meer – ich sehne mich nach dir,
ich bin am Meer auf Baltrum,
weiße weiche Wattewolken,
der Urlaubsbeginn konnte schöner nicht sein,
Familienurlaub mit Frau und den Kindern,
es war alles nur ein Traum zur Sommernacht,
glücklich, hoffnungsvoll,
doch melancholisch zugleich,
Genuss ohne Reue,
das kann ich wohl sagen,
mit Elfen und Trollen und Gummibärchen auf den Bäumen,
so endete meine karibische Reise,
Norderney als Südseeland,
ich träume mich in die blaue Unendlichkeit,
nur eine Hummel summt und brummt,
von Westen her die Wolken kamen,
heute weht der Wind,
anders als sonst,
wir waren wie Kinder,
glücklich frei und unbeschwert,
nichts hinderte mein Begehren,
Meer – ich liebe dich!

© Cut-Up (1) aus: Lyrikband „Erlebtes Leben – Mein Meerestraum“,
Literareon Verlag, München, 2004




Autor: Fritz Rubin

FritzRubin@online.de
www.fritzrubin.de


Fotograf/Künstler: © Andreas Musolt / www.pixelio.de

 

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4 Kommentare

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    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 16. Juli 2013 at 06:19
    • Antworten

    So entsteht große Urlaubssehnsucht….Allerdings fahren wir im August in die Berge (das Meer ist leider
    so weit weg!)

    1. Guten Morgen Margrit,
      ja, auch dort gibt es fantastische Regionen, aber ich bin nun mal ein „Ocean Lover“, wie es “ Karin Buchholz “ so griffig formuliert hat.
      Ich wünsche euch einen schönen Bergurlaub.
      Mit sommerlichen Güßen von der Ponderosa
      Fritz

  1. Viele meiner Gedichte handeln auch von Meer und Meeresstimmung, da sind wir Brüder im Geiste!

  2. Guten Morgen lieber Bruder im Geiste,
    ich möchte mit folgendem Text antworten:
    Mein Meerestraum
    Versunken in des Meeres Brandung
    sitz´ ich am weiten Strand,
    das Salz der Gischt auf meinen Lippen,
    durch meine Finger rinnt der Sand.
    Ich schließ´ die Augen,
    geh´ ein in die Unendlichkeit,
    es ist ein irres Sehnen, bis hin zur Ewigkeit.
    Ich hör´ der Wellen Rauschen,
    der Möwen rauen Schrei,
    es klingt in meiner Seele,
    so frei, so frei, so frei!
    Millionen Jahre decken meine Hände,
    ich träume meinen Traum zu Ende,
    ein Irgendwann, ein Irgendwo,
    ein Irgendwie,
    das Meer verliert
    den Zauber nie!
    © Fritz Rubin, 29. Mai 2003, Othfresen
    Sommergrüße von der Ponderosa
    Fritz

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