Brauner Waldvogel

Hört ihr wie er singt und pfeift?
Ich hoffe, daß ihr nun begreift,
daß so ein armer Schmetterling
im Namensirrtum sich verfing!

Es ist doch Zeit nun aufzudecken:
Tiere können sich nicht verstecken
einfach hinter anderen Arten,
um ihre Herkunft nicht zu verraten!

Sie sind „geheimdienstlich“ enttarnt,
der Braune Waldvogel sei gewarnt.
Kein Vogel ist der Schmetterling,
bemerkte es als ein Spatz ihn fing!

Wieder ein Beitrag zur irren Namensgebung




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Wolfgang Dirscherl / www.pixelio.de

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2 Kommentare

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 16. Juli 2013 at 06:23
    • Antworten

    „Wie irre“ muss auch ich nun raunen
    und diesen „Waldvogel“ bestaunen !

  1. Ich habe das Gefühl, besonders bei Insekten und Meeresbewohnern gibt es viele sonderbare Namen. Unter Begriffen wie Wollafter, Mondfleckglucke, Totenkopf, kleiner, mittlerer und großer Weinschwärmer, Mondvogel, Schneeweißer Zahnspinner, Schwan, Nonne, Schwarzes L und Buchen-Streckfuß kann man sich weiß-der-Geier was vorstellen. Alles Nachtfalter.
    http://www.nabu-schorndorf.de/nsbq002.htm

    Auf einem Seepferdchen kann man nicht reiten und eine portugiesische Galeere ist etwas Glibberiges.

    Andererseits gibt’s wieder sehr sprechende Namen: Die Spiegeleiqualle und die Blumenkohlqualle sehen wirklich so aus, wie ihre Namen andeuten.

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