Sommerkutschfahrt

Felsengesichter am Horizont,
rauhe Schönheit der Schwäbischen Alb.
Der Kutscher hält die Leinen gekonnt,
Fahrgäste werden mit Fahrtwind belohnt,
zwei Pferde traben durch kühlen Wald.

In sonniger Lichtung ein Blumenmeer,
Kornblumen, Mohn im Farbentanz.
Steigender Weg macht die Schritte schwer,
fordert die Zugkraft der Rösser noch mehr,
breite Kruppen im hitzigen Glanz.

Ewig das Auf und Ab der Mähnen,
taktrein der Klang vom Pferdetritt.
Hufeisen trommeln hinweg jedes Grämen.
Niemand muss sich seiner Träume schämen.
Schon tanzt mein Herz mit den Mähnen mit.




Autor: Margrit Baumgärtner

margritbaumgaertner@web.de


Fotograf/Künstler: © Michael Rittmeier / www.pixelio.de

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2 Kommentare

  1. Ein Cousin von mir betreibt einen Kutschenbetrieb in Wadersloh (kreis Warendorf) ist bekannt bei Pferdeliebhabern. schönes Gedicht. Ich kenne Pfullingen (bei Reutlingen, da ist die Schwäbische Alb recht unwegsam…arme Gäule!

      • Baumgaertner
      • Margrit Baumgärtner on 8. Juli 2013 at 20:23
      • Antworten

      Das stimmt, Hans…. Aber ganz große Höhenunterschiede werden den Pferden nicht zugemutet.
      Meine Kutschfahrt verlief (vor einigen Jahren) rund um das Schlößchen Lichtenstein, in gleichbleibender
      Höhenlage.

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