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Baumgaertner

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Kälbchen auf der Wildwiese

Ein neues Leben liegt, noch nass,
beim Muttertier im hohen Gras.
Rappelt sich auf mit großem Willen,
kann bald den ersten Durst schon stillen.

Setzt erste, zarte Kälbchenschritte
auf Hahnenfuß und Margerite,
wackelt verdutzt mit seinen Ohren,
was hat der Käfer hier verloren ?

Bewundert eine Wasserblase,
schnappt nach der Fliege vor der Nase,
schnuppert an violettem Klee
und Brennesseln. Autsch, das tut weh!

Das Springkraut kitzelt sacht am Bauch,
der Schmetterling am Rücken auch,
die Mücke summt mit grellem Ton
und leuchtend lockt der rote Mohn.

Die ganze bunte Blumenwiese
begrüßt das Kalb von Kuh Luise,
hüllt seine ersten Stunden ein …
Ach, könnte es für immer sein … !




Autor: Margrit Baumgärtner

margritbaumgaertner@web.de


Fotograf/Künstler: © Jerzy Sawluk / www.pixelio.de

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1 Kommentar

  1. Hans Witteborg

    Was ich heute über Ingo gessagt habe gilt auch für Dich. Was wären die tiergeschichten ohne Euch?

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