Faule Löwen

Der Löwe männlichen Geschlechts,
liegt manchmal links und manchmal rechts.
Er liegt, gleich wie, und jedenfalls
um viele Stunden länger als
die Löwin ruht. Ein Warzenschwein
will schließlich erst erbeutet sein,
bis wiederum als erster frisst,
wer Mähne trägt und größer ist.
Oft siegt die Faulheit, nicht der Fleiß,
so mancher liefert den Beweis.

Foto: © Ingo Baumgartner

Foto: © Ingo Baumgartner


Text und Illustration: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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6 Kommentare

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  1. Ich liebe dieses Gedicht und habe es auswendig gelernt. Gar nicht so leicht, wenn die Reime nicht am Satzende sitzen. 🙂

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 28. Juni 2013 at 07:57
    • Antworten

    Ja, ja die Löwen —- Ähnlichkeiten mit Menschen sind natürlich rein zufällig…! Tolles Gedicht !

  2. Ich wollte damit den Gatten auf den Arm nehmen, der ja den Löw(en) im Nachnamen hat. Er war aber nicht eingeschnappt, sondern fand das Gedicht ebenfalls lustig. Er erwähnte aber sogleich, dass die Löwenmänner sehr wohl bei der Jagd eingreifen … wenn es um größere Beutetiere geht, mit denen die Löwinnen alleine nicht fertig werden.

    • Rosmaringo
    • Ingo Baumgartner on 28. Juni 2013 at 11:57
    • Antworten

    Ja, wenn der Hunger zu groß wird, greift natürlich auch Herr Leu ein. 😀 Freut mich, wenn das gedicht Gefallen findet. LG Ingo

    • Rosmaringo
    • Ingo Baumgartner on 28. Juni 2013 at 11:58
    • Antworten

    Hallo Margrit, wie ich sehe, werden die Parallelen erkannt. 😀 Danke LG Ingo

  3. Gefährlich ist´s den Leu zu wecken,
    verderblich ist des ‚Tigerszahn*
    doch an Ingos Tiergedichte
    kommt auch Schiller nicht heran!

    *ist doch von Schiller oder?

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