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Rosmaringo

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Faule Löwen

Der Löwe männlichen Geschlechts,
liegt manchmal links und manchmal rechts.
Er liegt, gleich wie, und jedenfalls
um viele Stunden länger als
die Löwin ruht. Ein Warzenschwein
will schließlich erst erbeutet sein,
bis wiederum als erster frisst,
wer Mähne trägt und größer ist.
Oft siegt die Faulheit, nicht der Fleiß,
so mancher liefert den Beweis.

Foto: © Ingo Baumgartner


Text und Illustration: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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6 Kommentare

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  1. Edith Nebel

    Ich liebe dieses Gedicht und habe es auswendig gelernt. Gar nicht so leicht, wenn die Reime nicht am Satzende sitzen. 🙂

  2. Margrit Baumgärtner

    Ja, ja die Löwen —- Ähnlichkeiten mit Menschen sind natürlich rein zufällig…! Tolles Gedicht !

  3. edithtg
    edithtg

    Ich wollte damit den Gatten auf den Arm nehmen, der ja den Löw(en) im Nachnamen hat. Er war aber nicht eingeschnappt, sondern fand das Gedicht ebenfalls lustig. Er erwähnte aber sogleich, dass die Löwenmänner sehr wohl bei der Jagd eingreifen … wenn es um größere Beutetiere geht, mit denen die Löwinnen alleine nicht fertig werden.

  4. Ingo Baumgartner

    Ja, wenn der Hunger zu groß wird, greift natürlich auch Herr Leu ein. 😀 Freut mich, wenn das gedicht Gefallen findet. LG Ingo

  5. Ingo Baumgartner

    Hallo Margrit, wie ich sehe, werden die Parallelen erkannt. 😀 Danke LG Ingo

  6. Hans Witteborg

    Gefährlich ist´s den Leu zu wecken,
    verderblich ist des ‚Tigerszahn*
    doch an Ingos Tiergedichte
    kommt auch Schiller nicht heran!

    *ist doch von Schiller oder?

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