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Hauspoet

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Raupenbefall oder Meisen-Undank

Sie messen wenige Zentimeter,
warum gibt’s ´s also ein Gezeter?
am Weidenkätzchen, das recht teuer
ist irgend etwas nicht geheuer.

Die Pflanze verliert Blatt für Blatt,
durchlöchert die, die sie noch hat.
Wird Zeit, daß man mal nach ihr schaut,
hernach dem Auge man nicht traut!

Unzählige Raupen sich dort laben,
die einen mächtigen Hunger haben.
Rund um die Vögel munter singen
anstatt die Raupen zu verschlingen.

Ich hatte in der Winterzeit
viel Futter für sie ausgestreut.
Undank ist wohl der Meisen Art!
Im nächsten Winter wird gespart!




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © siggi mä / www.pixelio.de

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1 Kommentar

  1. Margrit Baumgärtner

    Der klassische Fall von „Raupe Nimmersatt“— die Natur lässt sich eben nicht steuern !

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