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Rosmaringo

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Krötleins Augenstern

Der Kröte äußerlichem Schein
gebricht’s an Attraktivität,
da Warzenhaut ganz allgemein
der Schönheit schwer im Wege steht.

Doch dieses Aug, der Edelstein,
zieht machtvoll jeden Blick auf sich,
lässt dann den Rest vergessen sein.
Es schaut dich an, verzaubert dich.

Leicht übertrieben wär es nun
den Lurch zu küssen, ganz verzückt.
Des Auges wegen wär dies Tun
verständlich, aber doch verrückt.



Text und Illustration: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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4 Kommentare

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  1. Margrit Baumgärtner

    Trotz „Warzenhaut“ und „ungeküsst“…..,
    gäb´s Kröten nicht – sie wär´n vermisst.

    (Dann hätte Ingo auch nicht dieses schöne Gedicht schreiben können.)

    1. Ingo Baumgartner

      Margit, danke fürs Weiterreimen. 😀 LG Ingo

  2. Hans Witteborg

    Ein Augenstern in einer Kröte?
    Niemals „mein Augenstern“ ich flöte!

    Ingo – wieder wundervoll,
    nein, die Ideen einfach toll!

    1. Ingo Baumgartner

      Nennt man Frauen aber Kröten,
      ist es nutzlos, dann zu flöten.
      😀
      Danke Hans!
      LG Ingo

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