fliehe mein falter

fliehe mein falter
rühre die flügel
gleich hinterm hügel
warten die spatzen
lauern die tatzen
lass dich nicht fangen
müsste ja bangen
sähe dein schaukeln
lustiges gaukeln
nimmermehr wieder
leer wär der flieder
möcht nicht verhehlen
schlimm wär dein fehlen
blütensaftkrüge
gibt’s zur genüge
also flieg weiter
taumelnd und heiter


Text und Illustration: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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3 Kommentare

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 22. Mai 2013 at 08:13
    • Antworten

    Wie ein „Flugkunststück“ klingt dieses Gedicht !

    • Rosmaringo
    • Ingo Baumgartner on 22. Mai 2013 at 08:16
    • Antworten

    Die Flügkünste der Schmetterlinge beeinducken mich immer. Sie segeln, flattern, taumeln, …… Danke fürs Lesen, Margrit. LG Ingo

  1. sicherlich hat das Flatterhafte des Falters auch etwas mit Ingo zu tun? (grins)

    Aber wirklich schön geflattert-

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