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Hauspoet

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Die Schnucke hat das nicht gestört

Die Landschaft „Lüneburger Heide“
dient der Heidschnucke als Weide.
Diese nordisch Kurzschwanz-Schafe
sind eigens zu dem Bedarfe
landschaftspflegerisch gehalten
und so können sie gestalten
zwischen Wacholder und Heidekraut,
was der Reisende erschaut.

Diese grau gefärbten Schnucken
nicht vor harten Gräsern zucken,
damit ist es sichergestellt,
daß man die Landschaft so erhält.
Die Heide träumt, die Heide blüht,
der Schäfer durch die Heide zieht.
Man denkt auch an den Schwerenöter,
den Löns, den Jäger und Wildtöter,
der jedem Rock hat nachgestellt.
Die Heide – welche schöne Welt!
Das ist jedoch gehörnter Schnucke
damals wie heute ziemlich schnuppe!

 




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Rolf Handke / www.pixelio.de

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1 Kommentar

  1. Margrit Baumgärtner

    Toll, flüssig, rasant geschrieben – dieses Gedicht ist mir gar nicht „schnuppe“!

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