Rabenphilosoph

Ein Rabe steht am Uferrand
des Baches, träumt von Griechenland,
und wie er so ans Wasser tritt,
erscheint ihm plötzlich Heraklit.

Sie schauen nun dem Bächlein zu,
den Wellen, wie sie ohne Ruh
und Rast im Drang zum Meere hin,
den Denker fordernd, hüpfend ziehn.

Dem Raben, weil er dies genießt,
entfährt nun plötzlich: Alles fließt!
Doch Heraklit enteilt und plant
ein Plagiat, wer hätt’s geahnt?



Text und Illustration: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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5 Kommentare

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  1. So so, haben die also damals schon geguttenbergt!

      • Rosmaringo
      • Ingo Baumgartner on 26. April 2013 at 09:15
      • Antworten

      😀 Traue keiner wissenschaftlichen Arbeit, die du nicht selbst (ab)geschreiebn hast. 😀

    • Rosmaringo
    • Ingo Baumgartner on 26. April 2013 at 09:16
    • Antworten

    …geschrieben…

  2. Es fließt der Bach sowie das Leben,
    da will uns Ingo Freude geben!

      • Rosmaringo
      • Ingo Baumgartner on 26. April 2013 at 12:02
      • Antworten

      Danke Hans! Ja, das Leben fließt tatsächlich wie der Bach dahin. Oft sogar ein bisschen zu schnell. 🙂 LG Ingo

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