Frühlingsgefühle

Amselhähne jagen Amselhennen,
„Balzen“ wir das Ganze nennen,
überall in Hecken und auf Wiesen,
werden aus den Zwergen plötzlich Riesen.

Verstärken mit der Stimme Klang
ihren angebor´ nen Liebesdrang.
Den Gesang hört man schon sehr früh,
oft vergeblich, diese Liebesmüh´!

Kommt dann mal ein and´ rer Hahn daher,
freut sich oft ein Dritter, bitte sehr!
Ganz wie im allgemeinen Menschenleben
geht so mancher Einsatz voll daneben.

Was soll´ s, drum nimm es mit Gelassenheit,
mal ist es Freud, mal ist es Leid.
Es ist wohl dieses Lebens Frühlingsweise,
ein „Jeder“ piept, mal hörbar laut und dann mal leise!

© Fritz Rubin, 24. Januar 2011, Othfresen




Autor: Fritz Rubin

fritzrubin@online.de
www.fritzrubin.de


Fotograf/Künstler: © Norbert Svojtka / www.pixelio.de

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4 Kommentare

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  1. Es ist als wenn der Amselhahn
    gerade zum „Erleichtern“ kam.
    Egal ist Hose oder Jacke
    Hauptsache niemand trifft die….

  2. Ups, jetzt isses passiert: Ich hab ein Gedicht doppelt veröffentlicht. Das hatten wir schon mal. Der Autor hat’s gemerkt. Egal, das lassen wir jetzt so. Beide Male wurde es kommentiert, und ich lösche das jetzt nicht. Im Fernsehen kommen andauernd Wiederholungen. 😉

  3. Guten Tag liebe Frau Nebel, nach dem Motto: „Doppelt genäht, hält besser“ gehe ich mit Ihnen konform. Aber Sie sehen – lächl – dass der Autor ein waches Auge auf seine „Kinder“ hat. Wenn dann auch noch Kommentare folgen , dann isses okay.
    Frühlingsgrüße von der Ponderosa
    Fritz Rubin

  4. Hallo Hans,
    ja, ja, ja, das Leben ist manchmal ganz schön besch…
    und man macht eben auch viel durch – lächl…
    LG
    Fritz

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