Kiebitze fallen ein

Kiebitze streichen ins apere Feld,
Starschwärme schwärzen die Fluren,
Hasen verfolgen die Häsin, es fehlt
nicht an des Lenzmondes Spuren.

Seelen, verbittert in düsterer Zeit,
öffnen sich hellen Gedanken.
Enges, Erstarrtes wird milde und weit,
Hoffnung verleugnet die Schranken.

Lächelt der Krokus, versteht er warum
Augen zu strahlen beginnen?
Alles strebt vorwärts und Bienengesumm
schmeichelt begierigen Sinnen.



Text und Illustration: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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2 Kommentare

  1. …es schmeichelt begierigen Sinnen! Ja der Ingo ist ein ganz großer Dichter und Denker.

      • Rosmaringo
      • Ingo Baumgartner on 9. April 2013 at 11:34
      • Antworten

      Hans, der Ingo wird vor lauter Lob bald größenwahnsinnig. 🙂 Trotzdem, allerherzlichsten Dank. LG Ingo

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