Schneckel

Was Poeten höchst erfreut
ist die offne Möglichkeut,
Endungssilben so zu fassen,
dass sie nett zusammenpassen.

Leicht ist’s nunmehr von der Schneckel
zu berichten, die mit Deckel
ihr Gehäuse fest verschlüßt,
wenn vom Berg der Neuschnee grüßt.

Wie man sieht, mit diesem Trick
ist es möglich, welch ein Glick,
zu beschreiben, was die Schneckel
denn so macht mit ihrem Deckel.




Autor: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


Fotograf/Künstler: © Unbekannt / CD mit rechtefreien Bildern

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4 Kommentare

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  1. Wenn Vokal und Konsonanten
    fügen sich zu den bekannten
    Reimen, dann ja eidertaus
    wird ein hübsches Verschen draus.

    Grins, lieber Ingo!

    • Rosmaringo
    • Ingo Baumgartner on 8. April 2013 at 11:12
    • Antworten

    Was für treffliches Anzwortgedicht, Hans. Danke. LG Ingo

  2. Das ist gut!
    Das ergibt ja völlig neue Perspektiven.
    🙂 Gruß Gerhrd

      • Rosmaringo
      • Ingo Baumgartner on 8. April 2013 at 18:05
      • Antworten

      … macht uns die Arbeit etwas leichter, Gerhard. 😀 Danke LG Ingo

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