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Fritz Rubin

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Wetter

Geschimpft, gemotzt, ach, ist das Wetter schlecht,
macht uns der Wettergott es jemals recht?
Ist es zu heiß, dann ruft man nach dem Regen,
wir wissen wohl, er bringt uns Leben und den Segen.
Pladdert es vom grauen Himmel den lieben langen Tag,
heißt´s unbeherrscht, wo die Sonne wieder bleiben mag!
Windet es von Westen her mit Sturmgebraus,
ach, was soll´ n wir nur den ganzen Tag im Haus!
Ist´ s draußen kalt und schneit´ s den weißen Schnee,
wird gemeckert laut, ach je, ach je, herjehmineh!
Ich nehm´ das Wetter, ob kalt oder heiß,
freu´mich im Winter über das Weiß!
Liebe des Herbstes Buntheit und Nebel,
zeig´ für den Sommer ein echtes Faible!
Begrüße des Frühlings grünes Schalten,
lasse Wolken, Winde und Wetter walten!
Verdrieß´ mir nicht den Tag mit Motzen
und sage nicht, es ist zum … Weinen!

© Fritz Rubin Othfresen, 12. Mai 2005




Autor: Fritz Rubin

FritzRubin@online.de
www.fritzrubin.de


Fotograf/Künstler: © Rudolpho Duba / www.pixelio.de

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2 Kommentare

  1. Margrit Baumgärtner

    Sehr wechselhaft sind ja auch wir,
    bekommen Tadel oft dafür.
    Mal heiter-froh, mal traurig-grau,
    so ist das Leben – ganz genau !

  2. Fritz Rubin

    Hallo Margrit,
    auch wenn Strom und Bäche noch ruhen unterm Eis,
    die Sonnenstrahlen verbrennen bald das ganze Weiß,
    dann lassen wir uns vom warmen Wind bewehen
    und dieses Streicheln mit wohlig´ Lust geschehen – lächl.
    Harzlich grüßt
    Fritz

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