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Der kleine Hoppel

Klein Hoppel hat nun viel zu tun
und keine Zeit sich auszuruhn.

Das Eiermalen, das macht Müh,
die Arbeit ruft schon in der Früh.

Doch Hoppel ist ein schlauer Mann,
er rührt sich Seifenwasser an.

Dann pustet er aus voller Kehle,
die ganze Luft aus seiner Seele.

Und schon da fliegt ein buntes Ei
an Hoppels Nase gleich vorbei.

Der Hoppel hüpft und freut sich schon.
Doch Vater ruft: Du Hasensohn!

Was willst du mit dem Seifenei?
Das ist doch wirklich Schweinerei!

Du sollst die Eier bunt verzieren
und unsre Firma nicht blamieren.

Mensch Hoppel, wenn ich dich so seh,
tun mir die Hasenohren weh.

Kein Ei kommt bei den Kindern an
und außerdem ist da nichts dran.

Die platzen doch beim kleinsten Hauch
und wo bleibt unser Osterbrauch?

Die Kinder wollen Eier haben,
ganz lecker und in bunten Farben.

Er hat dem Vater zugehört
und nachgedacht, wie sich’s gehört.

Dem kleinen Hoppel war nun klar,
er musste ran – wie jedes Jahr.

© Hans-Werner Kulinna




Autor: Hans-Werner Kulinna

hanswernerkulinna@gmx.de


Fotograf/Künstler: © Sigrid Harig / www.pixelio.de

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1 Kommentar

  1. Hans Witteborg

    So platzen manche Kinderträume
    wie Seifenblasen, nichts als Schäume!

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