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Fritz Rubin

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Wetterwechsel

Vorbei sind flugs die Sonnenstunden,
schön wohlig hab´ ich sie empfunden,
drei Tage lockte Frühlingsduft,
ein Hauch von Kribbeln in der Luft.

Nun ist es wieder „Grau“ in „Grau“,
es fehlt die Sonne, fehlt das „Blau“,
der kalte Wind, er weht von Ost,
dräut uns mit Schnee und Bibberfrost.

Doch fröhlich klingt´ s am frühen Morgen,
die Vögel trällern, ich mach´ mir keine Sorgen,
der Frühling kommt trotz Winters Wehen,
er will zwar nicht, muss aber dennoch gehen!

Des Tages Licht wird licht und lichter,
Büsche, Bäume werden dichter,
die Sonne bricht die kalte Jahreszeit,
dann werden Aug´ und Herzen wieder weit.

© Fritz Rubin, Liebenburg – Othfresen, am 08.März 2013




Autor: Fritz Rubin

FritzRubin@online.de
www.fritzrubin.de


Fotograf/Künstler: © by-sassi / www.pixelio.de

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8 Kommentare

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  1. Margrit Baumgärtner

    Noch sind wir im Südwesten vom neuen Wintereinbruch verschont….ich vertraue auch den zwitschernden Vögeln und denke, es wird schon langsam was werden mit dem Frühling.

    1. Fritz Rubin

      Hallo Margrit, der Winter hat voll zugeschlagen, auch wenn es zauberhaft aussieht, es reicht nun, aber ich nehme es mit Gelassenheit, man kann ja doch nichts dagegen machen. Warte nur ab, auch bei euch wird es noch mal weiß – lächl.
      Wintergrüße aus dem Vorharz
      Fritz

  2. Hans Witteborg

    DerWwunsch gleich Vater vom Gedanken
    die Hoffnung kann beträchtlich wanken!

    1. Fritz Rubin

      Hallo Hans, die Hoffnung lässt den Frühling im Herzen blühen, reinste Vorfreude.
      Liebe Grüße
      Fritz

  3. Edith Nebel

    Und dräut der Winter noch so sehr
    Mit trotzigen Gebärden,
    Und streut er Eis und Schnee umher,
    Es muß doch Frühling werden.

    (Emmanuel Geibel 1815-1884)

    Das stand dieser Tage auf unserem Literarischen Katzenkalender.

    1. Fritz Rubin

      Hallo liebe Frau Nebel, ich möchte mit Heinz Erhardt antworten:
      Winter
      Wenn die Blätter von den Bäumen stürzen,
      die Tage täglich sich verkürzen,
      wenn Amsel, Drossel, Fink und Meisen
      die Koffer packen und verreisen,
      wenn all die Maden, Motten, Mücken,
      die wir versäumten zu zerdrücken,
      von selber sterben – so glaubt mir:
      es steht der Winter vor der Tür!

      Ich lass ihn stehen! Ich spiel ihm einen Possen!
      Ich hab die Tür verriegelt und gut abgeschlossen!
      Er kann nicht ‚rein! Ich hab ihn angeschmiert!
      Nun steht der Winter vor der Tür – und friert!
      Heinz Erhardt (1909-1979)

      Nun denn…
      genial gelungen, gerne geschickt
      Harzliche Grüße
      Fritz Rubin

  4. Steil

    ne, ich schau grad voll Entsetzen
    raus in meinen Hof
    alles hängt in weißen Fetzen
    ach ich find das Wetter doof

  5. Fritz Rubin

    Hallo Gerhard,
    nimm´ s einfach mit Gelassenheit,
    dann hast Du auch noch etwas „Froid“!
    Mit schneesatten Grüßen aus Othfresen
    Fritz

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