TOTILA … immer wieder

PRÄAMBEL
Man witzelt über g e i l en Hecht
vom Kronleuchter, der zwar nicht schlecht
und auch der S e x partnerin gefiel,
doch er verfehlte auch sein Ziel.

Was physiologisch uns nicht wundert:
die Sensation wär ´s im Jahrhundert.
Auch in dem Tierreich wird gesprungen,
sonst kriegen Tiere keine Jungen!

TOTILA
Auch Totila, der Wunderhengst,
der S a m e n spender, der schon längst
zur Zucht bereit und ausgewählt,
man häufig mit dem D e c k a k t quält.

Auf einer Stute, die aus Holz
versenkt mit Schwung er seinen „Stolz“.
Diesmal war der Sprung sehr kräftig.
Er schlägt sein Knie an – und zwar heftig!

Verletzt sind Knie und auch der Stolz,
man schläft nicht bei mit ´nem Stück Holz.
Will man Natur ein Schnippchen schlagen
darf über Pannen man nicht klagen!




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Maren Beßler / www.pixelio.de

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1 Kommentar

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 11. März 2013 at 06:09
    • Antworten

    Man könnte schon meinen, Totilas und sein Reiter Matthias Rath seien doppelt vom Pech verfolgt. Ein kranker Reiter bei der Olympiade und nun ein verletztes Pferd. Der Sprung auf das „Phantom“ ist zwar wenig romantisch, aber für den Hengst kein wirkliches Problem. Im Gegenteil: Qualvoll ist eine Hengsthaltung OHNE diesen Einsatz. Übrigens wird auch beim natürlichen Vorgang der Hengst oft von den Huftritten der Stute verletzt.

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