Reiherstatue

Er steht, gebannt als Hieroglyphe,
als ob er niemals flöge, liefe,
dem Leben als Symbol entliehen
für Stetigkeit im Zeitenfliehen.

Doch pulst der Statuette Blut,
das Auge strahlt in heißer Glut,
Pupillen schärfen sich, ein Ziel
wird Bild im eingeübten Spiel.

Ein Pfeil von straff gespannter Sehne
schießt vor, beendet ist die Szene
als seelenloses Steingehaue.
Der Silberreiher streicht ins Blaue.




Autor: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


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1 Kommentar

  1. Ob grau der Reiher oder silbern,
    nur Ingo kann ´s so herrlich schildern!

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