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Skandal

Wieder gibt es ´nen Skandal,
Schaudern ergreift Pferdefreunde
findet sich im Fertigmahl
Fleisch aus der „EQUUS-Gemeinde“

ach, des Menschen treu Begleiter
durchgedreht die besten Stücke!
Ob für Bauern oder Reiter
sich nun auftut eine Lücke?

Profitabel ist der Handel
schon seit altersher mit Zossen.
Germanen – auch im Zeitenwandel-
haben dies Fleisch nie genossen *

* Bei den Germanen war Pferdefleischgenuß ein Tabu. Meine Großmutter hatte auch in schlechten Zeiten nie ihre Pfanne für dieses Fleisch freigegeben!




Autor: Hans Witteborg

Hans.Witteborg@gmx.de
http://witteborghans.blogspot.com/


Fotograf/Künstler: © Elisa Al Rashid / www.pixelio.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tiergeschichten.de/2013/02/15/skandal/

2 Kommentare

  1. Margrit Baumgärtner

    Natürlich möchte ich als Pferdefreundin möglichst auch kein Pferdefleisch essen, schon gar nicht, ohne es zu wissen. Wenn es aber nichts anderes gäbe und ich sonst verhungern müsste — dann wohl schon…….
    Unabhängig von diesem Skandal: Ich verurteile keinen Menschen, der Pferdefleisch essen will. Wichtig sind für mich die UMSTÄNDE, in denen das Pferd vorher gelebt hat, die Transportwege (Rumänien-Frankreich…,Deutschland-Italien !), die Abläufe bei der Schlachtung. Unter welchen Bedingungen Pferde in Osteuropa leben müssen und dann quer durch Europa zur Schlachtung gefahren werden, das ist das Schlimmste! Insofern ist es sogar besser, wenn ein Pferdemetzger vor Ort ist, um die Wege kurz zu halten. In Frankreich wird ja auch eine Kaltblutrasse vorwiegend für den Fleischverzehr gezüchtet (Pecheron-Pferde). Wenn die Tiere vorher ein artgerechtes Leben hatten, ist auch dagegen nichts einzuwenden. Ganz schlimm aber das Schicksal vieler Haflinger-Fohlen: Sie werden im Überfluss in Tirol gezüchtet und viele Hengstfohlen landen dann in den Schlachttransporten nach Italien, wo sie – oft nicht tierschutzgerecht – geschlachtet werden.

  2. Hans Witteborg

    Der Pferdefreundin ist schon klar,
    daß dieser Vorgang kriminell wohl war!

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