Pferdeschlittenfahrt

Die Hufe wirbeln Schneestaub auf zu Wölkchen,
den Kufen bleibt es, sie zu glätten.
Gebimmel her vom Schellenring am Kummet
lenkt Blicke auf das nahende Gespann.
Wie gerne würd‘ ich die gefilzten Decken
zum Wärmen nützen vorne auf dem Bock.

Die Peitsche macht den Pferden keine Ängste,
zur Freude wird der Knall und flottes Traben
geht über in erstürmenden Galopp.
Aus weiten Nüstern dampft verqualmter Reif
in hörbar vollen Stößen, schnell und schneller.
Ich schau dem Schlitten nach, sehr lange noch.




Autor: Ingo Baumgartner

rosmaringo@aon.at


Fotograf/Künstler: © Hermann / www.pixelio.de

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2 Kommentare

  1. ja so eine Schlittenfahrt hat etwas! Sehr schön beschrieben die Stimmung.

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 12. Februar 2013 at 09:38
    • Antworten

    „Unter gefilzten Decken vorne auf dem Bock“ habe ich auch schon gesessen und es war mir ein riesiges Vergnügen. (Nur das ständige Gebimmel der Glöckchen ging mir auf die Nerven – wahrscheinlich auch den Pferden..?) Ein wunderbares Gedicht, Ingo!

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