Inferno im Kamelstall

Rotfelden im Nordschwarzwald war
als Ausflugsziel sehr gut bekannt.
Kamele wurden hier zum Star,
die man bei grünen Tannen fand.

Familien pilgerten gern her
zum Staunen, Streicheln, auch zum Ritt.
Den Tieren fiel das gar nicht schwer,
im Schwarzwald fühlten sie sich fit.

Ein Flammenmeer hat in der Nacht
die Höckertiere eingekreist,
80 Kamele umgebracht..!
Reste des Hofs liegen verwaist.

Der Schock ist groß im kleinen Ort,
5 Tiere blieben nur zurück.
War es ein Unfall oder Mord..?
Der Tierfreund leidet hier wohl mit!




Autor: Margrit Baumgärtner

margritbaumgaertner@web.de


Fotograf/Künstler: © Rike / www.pixelio.de

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3 Kommentare

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 1. Februar 2013 at 10:37
    • Antworten

    Angesichts einer solchen Brandkatastrophe gedenkt man natürlich erst einmal der Menschen, die in einer Discothek verbrannten….aber auch ein Stallbrand darf nicht unerwähnt bleiben. In beiden Fällen ein furchtbarer, grausamer Tod. Und in beiden Fällen muss nach Ursachen und Verantwortlichen gefragt werden..!
    (Der Kreis Calw, in dem die Kamele eine kleine Sensation waren, liegt direkt in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. In Rotfelden waren wir zwar noch nicht gewesen, hatten aber einige Kamele bei Veranstaltungen in anderen Orten gesehen. Ich wusste gar nicht, dass der Bestand inzwischen an die 90 Tiere umfasste….Da fragt man sich schon: Ist es nötig und möglich, so viele Tiere artgerecht und gesichert auf begrenztem Gebiet zu halten ?!)

  1. Das ist sehr traurig…aber dein letzter Satz gibt doch zu denken von wegen artfremder Haltung! Wer da wohl versagt hat?

  2. hab mir noch einmal Gedanken darüber gemacht.
    Ergebnis: die Frau des Freizeitpark-Betreibers muß eine ausgesprochene Schönheit sein..weil der soviele Kamele erlösen konnte, alle Achtung!

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