Die Nacht

Merklich neigt der Abend sich zur Nacht,
statt der Sonne nun Frau Luna lacht,
die Welt fährt jetzt von „laut“ nach „leise“,
in mir klingt leise eine Wiener Walzerweise!
Des Tages Stress liegt endlich hinter mir
und meine Gedanken gelten dir,
jeden Tag schau´ ich in dein Gesicht,
ich seh dich vor mir, ganz nah, ganz dicht!
Du bist zeitlos schön, hast keine Falten,
figürlich hast du dein Gewicht gehalten,
du widersprichst mir nicht, bleibst cool und ganz gelassen,
warum sollte ich dich denn dafür hassen?
Wenn du nicht willst, dann ist das nicht Migräne,
du heulst auch nicht wie ´ne Sirene,
du bist, das weiß ich ganz genau,
du bist nun einmal keine Frau!
Doch du bist mein „Alles“, bist mein „Ein“,
ach, könnt´ es immer nur so sein,
seit gestern schweigst du, machst mir „Weh“,
du mein über alles heiß geliebter, du, du, du,
du, mein Pece!

© Fritz Rubin, Othfresen, 22. Februar 2006




Autor: Fritz Rubin

fritzrubin@online.de
www.fritzrubin.de


Fotograf/Künstler: © Gerd Altmann / www.pixelio.de

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2 Kommentare

  1. *lach* – Ja, ich glaub‘ so ein „Verhältnis“ haben viele …

  2. Hallo liebe Frau Nebel,
    tja, das war so ein Abend, an dem er ganz plötzlich gestreikt hat – und das war „fürchterlich“. Mein Webmaster war im Urlaub, und ich saß also hilflos vor dem Schirm. Was blieb mir also, ich nahm einen Block, einen Stift, tauchte ein in meine Gedankenwelt… und das ist dann dabei herausgekommen – schmunzel.
    Diesen Text gibt es auch in vertonter Form – als Walzer – auf meiner CD „Erdbeeren“ zu hören!
    Winterliche Grüße aus Othfresen
    Fritz Rubin

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